"Unser Organismus benötigt
täglich folgende Nährstoffe:
+ 60 Mineralien,
+ 15 Vitamine,
+ 12 wesentliche Aminosäuren und
+ 3 wesentliche Fettsäuren.
ca. 10 Krankheitszustände gehen auf Mangel an je 1 der oben erwähnten 90 Nährstoffe
zurück..
bedeutet, dass 900 Krankheiten umgangen werden könnten.." Stockwell
"unsere Zivilisationskost entartet immer mehr.. degenerative Erkrankungen
steigen an..
80-85% der Krebserkrankungen könnten durch bessere Ernährung vermieden
werden" Wallach
"Kühe kauen an Steinen oder alten Knochen.. jeder Bauer weiß,
daß er den Tieren
Mineralstoffe zufügen muß, sonst fressen sie die Scheune auf"
Wallach
"wir bestehen zu 65% aus Wasser, zu 35% aus Mineralien..
wegen des Mangels an notwendigen Mineralien
kann unsere körpereigene Abwehr nicht mehr funktionieren" Stockwell
"Kolloidale Mineralien werden
um vieles leichter vom Körper assimiliert (ca. 98%),
als vergleichbare mineralische Nahrungsergänzungen" hier
"Nur mit einer dauernden und wirkungsvollen Mineralisierung/Remineralisierung
lassen sich
Jugend und Schönheit, Geisteskraft, Körperkraft und Seelenkraft
lange bewahren..
Entschlackung bedeutet Entgiftung, Elastizitätsgewinn, Zirkulationsgewinn,
Energiegewinn,
Lebensverlängerung, Schönheitsgewinn" Jentschura
Vortrag Dr. Stockwell . . .
Dr. Jack Stockwell: "Das
Geheimnis colloidaler Mineralien"
Guten Tag, mein Name ist Dr. Jackson Stockwell. Ich moderiere 2 Radiosendungen
in der Woche auf "Talk Radio", bin Mediziner und leite eine Klinik in Salt Lake
City, Utah USA. hier
Heute werde ich über eines meiner größten Forschungsergebnisse zum Thema Gesundheit
und Therapie berichten. Meine Botschaft an Sie muss weitergetragen werden, von
Stadt zu Stadt, von Land zu Land. Sie ist schon zulange überfällig. Ich bin
froh über die Möglichkeit mich an Sie zu wenden. Dafür gibt es eine Reihe von
Gründen. In erster Linie möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie ihr Leben krankheitsfrei
und frei von Schmerzen führen können. Es handelt sich hier nicht um vage Ideen
eines entdeckungsfreudigen Pioniers. Ebenso wenig um ein esoterisch angehauchtes
Konzept zur Bewusstseinskontrolle.
Es handelt sich im Folgenden schlicht und einfach um ein Grundlagenkonzept,
das Ihnen ermöglichen soll plötzlich auftretende Krankheitsattacken zu überstehen,
die uns so häufig widerfahren und die Besten aus unserer Mitte reißen. Hören
sie gut zu. Sie könnten ihr eigener Lebensretter werden. Wieviele unter
Ihnen praktizieren selbst als Arzt? Wieviele unter ihnen haben im letzten Jahr
keinen Arzt aufgesucht? Oder in den letzten 10 oder 20 Jahren?
Als ich vor ca. 30 Jahren mit meiner Arbeit begann war meine Überzeugung: Ärzte
ermöglichen so gut wie alles. Es gibt gegen jede Art von Krankheit das richtige
Medikament bzw. die geeignete operative Maßnahme. Im Prinzip muss niemand sterben.
Wie naiv ich doch war. Bald schon lernte ich, dass dies nicht der Fall war.
Im Gegenteil! Ich musste mir eingestehen, dass häufig gerade erst der Gang zum
Arzt das Risiko krank zu werden erhöhte. Ich kam zu dem Schluss, dass unter
bestimmten Umständen kein noch so fähiger Arzt helfen kann. Sondern wir nur
die Möglichkeit haben die Kräfte zu mobilisieren, die unserem Körper eigen sind.
Denken sie einmal darüber nach.
Am Beginn unseres Lebens steht die Bildung eines Nervensystems. Am 8. Tag unserer
Existenz setzt die Zellteilung ein. Es entwickeln sich Rückenmark und Stammhirn.
Von diesem Zentrum aus werden im Laufe unserer Entwicklung Nervenbahnen direkt
zu all den sich bildenden Organen unseres Körpers geleitet. Wir selbst sind
unser Nervensystem. Und wenn unser Nervensystem einwandfrei arbeitet,
funktionieren wir einwandfrei.
Solange unser Nervensystem unbeeinträchtigt bleibt, werden wir nicht krank.
Unser Körper heilt sich selbst und erhält sich die Fähigkeit zur Selbstheilung.
Es ist die von Natur aus gegebene Aufgabe unseres Nervensystems ein Höchstmaß
an Wohlbefinden zu erzielen und diesen guten Befindlichkeitsgrad zu bewahren.
Zur Erfüllung dieser Aufgabe benötigt es Hilfe. Und genau darum geht es in meiner
Praxis in Salt Lake City. Meine Aufgabe ist es erkrankte Nervensysteme in einen
gesunden Zustand zurückzuführen. Meinen Patienten zeige ich dann, was sie ihrem
Nervensystem an Nahrung geben müssen, um sich vor Krankheits- und Schmerzattacken
zu schützen.
Der menschliche Körper arbeitet zu 90% nach einem einfachen Plan. Darüber möchte
ich nun sprechen. Einige von Ihnen erinnern sich vielleicht an ein Experiment,
das vor einigen Jahren in Arizona durchgeführt wurde und zwar in einem geschlossenen
Raum - einer Biosphäre.
Beteiligt an dem Experiment waren 3 Paare. Sie lebten 2 Jahre lang in der
selbsterhaltenden Umgebung der Biosphäre. Während dieses 2-jährigen Versuches
ernährten sich die Probanden ausschließlich von den Erträgen, die sie aus dem
nährstoffreichen Boden innerhalb der Biosphäre erzielten. Ihre Luft zum Atmen
wurde gefiltert. Sie waren also nicht unserer üblichen Luftverschmutzung ausgesetzt.
Nach Ablauf der 2 Jahre mussten sie sich einer Reihe von medizinischen Tests
unterziehen. So wurden sie unter anderem von Gerontologen der medizinischen
Fakultät Los Angeles untersucht. Medizinische Computer wurden mit den Resultaten
ihrer Blut- und Urinuntersuchungen incl. Gewebseigenheiten gefüttert. Das Ergebnis
der Tests war dass die 3 Paare, würden sie fortan in der Biospäre leben,
eine Lebenserwartung von 160 Jahren und mehr hätten.
Jeden Tag lesen wir in Zeitungsausschnitten über Leute, die mehr als 100 Jahre
alt geworden sind und sich bis zu ihrem Tode in einem guten gesundheitlichen
Zustand befanden. Uns sind auf unserer Erde mindestens 5 Kulturen bekannt,
in denen Menschen eine Lebensdauer von 100 bis 120 Jahren haben. Sie sind
rassemäßig, geographisch oder kulturell betrachtet so unterschiedlich, wie man
es sich nur vorstellen kann. Dazu gehören die Russen Georgiens, die Einwohner
Asserbeidschans, die Armenier und das Volk von Axarca am nördlichen Ural. Sie
alle werden weit mehr als 100 Jahre alt. Und die Männer sind auch nach
ihrem 100. Lebensjahr noch voll zeugungsfähig. Weitere Gruppen sind ein kleines
Volk im Osten von Pakistan, sowie eine Gruppe in Westtibet. Darüber hinaus sind
uns 2 Gruppen aus Südamerika bekannt.
Alle scheinen, außer ihrer Langlebigkeit, nichts gemein zu haben. Und doch sind
sie sich in einem Punkt gleich. Sie wurden aus unterschiedlichen religiösen
Gründen von mächtigen Teilen der Gesellschaft ins Exil getrieben. Und auch hier
liegen ihre Gemeinsamkeiten.
Jedes einzelne der Völker lebt abgelegen jeglicher Zivilisation weit oben
in den Bergen. Sie leben nahe der Baumgrenze, in dünner und sehr
trockener Luft. Es regnet wenig. Die Luft, die sie atmen weist
nur einen Bruchteil des Verschmutzungsgrades unserer eigenen auf. Ihr Wasser
bekommen sie von schmelzenden Gletschern. Da das Klima äußerst trocken ist,
sind sie gezwungen ihre Felder zu bewässern. Ihr Trinkwasser, sowie das Wasser
zum Bewässern der Äcker ist Gletscherwasser. Jeder von uns weiß, was
ein Gletscherrutsch ist. Bei einem Rutsch bewegt sich der Gletscher etwa 10cm
pro Jahr. Und zermahlt dabei das Gestein unter dem Eis. In den wärmeren Zeiten
des Jahres, wenn der Gletscher bis zum Gestein schmilzt, führt das Gletscherwasser
zermahlenes Felsgestein mit sich. Und trägt es auf die Äcker der dort
ansässigen Bauern.
Und natürlich benutzen die Bewohner dieses Wasser auch als Trinkwasser, was
wir warscheinlich nicht täten. Es hat eine weiße über gelbe bis blauweiße Färbung
und erscheint uns wie Milch. Es wird übrigens auch Gletschermilch genannt. Es
beinhaltet ca. 35-45% festen Krabs, das sind Bodenbestandteile. Diese Bestandteile
lagern sich im Körper der Menschen ein. Sie finden sich in ihrem Ackerboden,
der über die Bewässerung mit Gletscherwasser eine stete Erneuerung mit Mineralien
erfährt.
Die Menschen, die dort oben in den Bergen leben haben alle notwendigen
Nahrungsmittelzusätze, von denen wir nur träumen können. Ich habe an
früherer Stelle erwähnt, dass ich nach Instandsetzung des kranken Nervensystems
alle Patienten mit einer bestimmten Nervennahrung versorge. Ich gebe ihnen genau
das gleiche das alle die zuvor beschriebenen Kulturen zu sich nehmen. Mineralien,
sie bilden den Grundstein des Lebens.
Aus was glauben Sie im wesentlichen zu bestehen? Aus was bestehen Sie, neben
Haar und Haut, neben Muskeln, Knochen, Sehnen, Bindegewebe und Organen? Was
sind wir, wenn wir all das beiseite lassen. Ich sage Ihnen, was wir sind: Erde.
Dreck und Wasser. Wir bestehen zu 65% aus Wasser, zu
35% aus Mineralien. Es ist in der Tat Erde, zusammengesetzt aus Mineralien
und kleinsten Felsbestandteilen.
Mineralien repräsentieren physisch gesehen die Basiselemente, die wir vom Periodensystem
aus der Chemiestunde kennen. Diese Elemente müssen in unserem Körper ständig
erneuert werden. Jeder, der aus allen Poren schwitzt, verliert Unmengen
an Mineralien. Unter diesen körpereigenen Mineralien darf man sich keine, im
Körper frei umherfließenden Felsstückchen in Miniaturgröße vorstellen. Sie bilden
unser Körpergewebe.
Unsere Knochen zum Beispiel sind eine Zusammensetzung aus Kalzium und Phosphor.
In der Tat ist von allen Mineralien Kalzium in unserem Körper am reichhaltigsten
vertreten. Bei einem Kalziummangel können eine ganze Reihe gesundheitlicher
Probleme auf uns zukommen. Hat jemand von ihnen Probleme mit der Lendenwirbelsäule?
Wieviele von Ihnen haben schon gehört, sie hätten Nierensteine, weil
sie zuviel Milch trinken oder zuviel Käse essen. Solche Aussagen sind schlichtweg
falsch. Sie bekommen keine Nierensteine weil ihr Körper ein Zuviel an Kalzium
aufweist. Sondern genau im Gegenteil. Weil es ihm an Kalzium mangelt.
Wenn sie einen akuten Kalziummangel haben verfällt ihr Körper in einen Zustand
lokalisierter universeller Osteoporose. D.h. Sie sind bedroht durch eine Verminderung
von Knochengewebe. In solch einem Zustand beginnt der Körper die noch vorhandenen
Kalziumvorräte umzulagern, Kalzium aufzuspüren, um die notwendigen Funktionen
am Leben zu erhalten. Ich werde Ihnen sagen, warum Sie Nierensteine bekommen.
Weil Ihre Niere der Ort ist, an dem ihr Körper Kalzium aus dem Blut resorbiert,
kurz bevor es mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden wird.
Ihre Niere leistet Unglaubliches. Sie filtert nicht nur den Harnstoff aus dem
Blut heraus, sie resorbiert zudem Mineralien, bevor sie unseren Organismus verlassen.
Wenn unser Körper von Osteoporose bedroht ist hält die Niere so viel Kalzium
zurück, wie sie nur kann. So kommt es zur Bildung von Steinchen, noch
bevor das in der Niere angesammelte Kalzium an den gesamten Körper weitergegeben
werden kann. Dieser Vorgang endet, sobald kein Kalziummangel mehr besteht.
Ein Kalziummangel kann zu folgenden Krankheiten führen: Osteoporose,
Schlaflosigkeit, Herzprobleme, Bluthochdruck, Parodontose, Muskelzucken, Nervosität.
Habe ich noch irgendwas vergessen?
Ich möchte behaupten, dass jeder von Ihnen, der nicht irgendeine Nahrungsergänzung
benutzt an Kalziummangelerscheinungen leidet. Ist Ihnen bekannt, wie viel
Geld jedes Jahr zum Auskurieren von Krankheiten ausgegeben wird? Ich beziehe
mich lediglich auf Krankheiten, die überhaupt nicht auftreten müssten, nähme
man jeden Tag eine geringe Menge Kalzium zu sich. Billionen! Diese Ausgaben
laufen nicht unbedingt über ihre Krankenversicherungsprämien. Aber zum Beispiel
über ihre Steuergelder, die Sie zur Unterhaltung der staatlichen Gesundheitsfürsorge
entrichten.
Für wen ist sie da? Für die Älteren in unserer Gesellschaft. Wer leidet am meisten
unter einem Mangel an Mineralien? Die Älteren. Warum? Weil sie in ihrem Leben
bereits den längsten Weg ohne geeignete Nahrungsergänzung gegangen sind. Reden
sie sich bitte nicht ein hochwertige Nahrungsmittel aus ihrem Lebensmittelgeschäft
zu beziehen. Sie können jeden Tag in den besten Nahrungsmittelabteilungen der
besten Lebensmittelgeschäfte essen und dennoch mangels Mineralien verhungern.
Warum ist das so?
Weil die Nahrungsmittel, die auf unseren Böden wachsen keinen Nährwert mehr
besitzen.
Vor über 60 Jahren veröffentlichte das Landwirtschaftsministerium der USA im
amerikanischen Kongreß das Regierungsdokument Nr. 264. Dieses Dokument stellte
eindeutig fest, dass 99% der amerikanischen Bevölkerung nicht die Mineralien
zu sich nehmen, die sie benötigen. Es führt ebenso auf, dass Ackerboden
und Weideland in den USA nur noch ca. 15% des Wertes an Mineralien aufweisen,
den sie 100 Jahre zuvor hatten.
Wenn dies für 1936 stimmte, um wie viel schlimmer ist es heutzutage? Was geschieht
mit unserem Körper, wenn wir ihm nicht die Mineralien zuführen, die er benötigt.
Ich habe gerade die Auswirkungen von Kalziumdefiziten aufgeführt. Wie steht
es mit Geburtsfehlern?
Sie können auf einen Zinkmangel zurückgehen. Zink ist schon für den werdenden
Menschen ein sehr wichtiges Mineral. Ein Mangel an Zink kann im
Kind im Mutterleib zu folgenden Schäden führen: Mongoloismus (Down Syndrom),
Lippenspalte, Gaumenspalte, Hirndefekte, Schlitzaugen, mit Verwachsungen versehene
Gelenke, Füße mit Schwimmzehen und Wirbelsäulenspaltung.
Wenn Zink schon für ein Baby so wichtig ist, wie wichtig ist es erst für einen
Erwachsenen. Ein Zinkmangel kann hier folgendes auslösen: Abnorme Essgelüste,
Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Unfruchtbarkeit, schlechte Wundheilung,
Disfunktion des Immunsystems, geringes Wachstum, hohe Kindersterblichkeitsrate,
verzögerte weibliche Reifung, Blutarmut, Alopezie, das ist Haarausfall. Kraushaar,
Diarrhöe, Wahnzustand, Depressionen, orale und periorale Dermatitis, akuter
Gewichtsverlust, gutartige Prostatavergrößerung, Magersucht, Bulimie, hormonale
Unterfunktion der Keimdrüsen. Reicht das? Unser Körper braucht Zink.
Unser Organismus benötigt täglich folgende Nährstoffe: 60 Mineralien,
15 Vitamine, 12 wesentliche Aminosäuren und 3 wesentliche Fettsäuren. Das
macht zusammen 90 Nahrungsnotwendigkeiten. Ich mache hier keine Vorschläge,
ich spreche von unbedingt zwingenden Notwendigkeiten. Ungefähr 10 Krankheitszustände
gehen auf den Mangel an jeweils einem der oben erwähnten 90 Nährstoffe zurück.
Dies bedeutet, dass 900 Krankheiten umgangen werden könnten, wenn wir unseren
Organismus in die Lage versetzten sich selbst zu wehren.
Denken sie einmal daran, was dies für unsere Kinder bedeuten könnte. Sie würden
vollkommen anders als wir heranwachsen. Wie gesund und intelligent sie sein
könnten, wären sie jeden Tag mit all den 90 Nährstoffen versorgt, die unser
Körper braucht. Wie würde sich unsere Welt verändern wenn sich allmählich
eine Krankheit nach der anderen in Nichts auflöste. Wie entstehen Krankheiten?
Werden sie wirlich von Viren oder Bakterien ausgelöst? Oder gehen sie auf geschwächtes
menschliches Gewebe zurück? Leiden wir an einem akuten Nährstoffmangel, so kann
unser Organismus nicht ordnungsgemäß funktionieren. Er ist geschwächt, und in
diesem Zustand Nahrung bzw. Angriffsfläche für Viren und Bakterien. Ein Abstrich
im Rachenraum würde bei jedem von Ihnen die Existenz von Streptobazillen bzw.
Streptokokken als natürliche Bewohner der Schleimhäute nachweisen.
Dennoch hätten warscheinlich die wenigsten von Ihnen eine Rachenentzündung.
Warum? Die Antwort liegt auf der Hand. Weil die körpereigene Abwehr in den meisten
Fällen stärker ist als die Vermehrungskraft des Streptobazillus. Und das
Körpergewebe noch zu intakt ist um einen geeigneten Nährboden für ihn zu
bieten.
Viren und Bakterien greifen niemals erfolgreich gesundes Gewebe an. Haben es
nie getan und werden es auch niemals tun. Sie vermehren sich nur in erkranktem
Gewebe. Sie sind die kleinsten natürlichen Aasfresser. Ihre Nahrung ist
ausschließlich nichtgesundes Gewebe.
Die Mediziner Pasteur und Bernard haben im vorigen Jahrhundert einen lange unentschiedenen
Streit ausgefochten. Es ging um die Frage, was den größeren Einfluß auf den
Krankheitsverlauf habe. Saat oder Boden? Keim oder Gewebe? Pasteur war davon
überzeugt, Keime seien als Krankheitsauslöser anzusehen. Bernard meinte dafür
sei krankes Gewebe verantwortlich. Der Streit der Mediziner zog sich über Jahre
hin. Und erst auf dem Sterbebett räumte Pasteur ein, dass Bernard recht habe.
Wie kam er zu diesem Schluß?
Er hatte herausgefunden, dass Menschen aus den Alpenregionen, die weit oben
in den Bergen lebten und so das nährstoffreiche Gletscherwasser als Trinkwasser
benutzten, womit sie auch ihre Äcker bewässerten einen äußerst guten Gesundheitszustand
aufwiesen. Hingegen wurden diejenigen, die tiefergelegene Felder bewirtschafteten
und deren Acker und Weideland einen kaum nennenswerten Mineralspiegel besaß
ständig von Krankheiten heimgesucht.
Er machte ebenso die Erfahrung, dass Bauern, deren Äcker im Tal regelmäßig überschwemmt
wurden noch relativ gesund waren. Wurden die Äcker überflutet, so wurde der
Boden gleichzeitig mit den Nährstoffen angereichert, die ihm verlorengegangen
waren. Ein Grund dafür, dass Weizen aus Ägypten schon im Altertum den Ruf hatte
"der Beste" zu sein. Man baute ihn vor allem im Nildelta an. Ackerland, das
damals, vor dem Bau des Assuan-Staudamms ständig überschwemmt wurde.
Mit der Bodenbeschaffenheit hängt auch die große Abwanderung innerhalb der amerikanischen
Bevölkerung Richtung Westen zusammen. Die Menschen orientierten sich nicht nach
Westen im Zuge einer allgemeinen westlichen Expansionswelle. Sondern weil ihr
Ackerland alle 7-10 Jahre verbraucht war. Und Mutter und Vater langsam
wieder Schwindsucht bekamen. So wurde zu der Zeit Tuberkulose genannt. Die Kinder
hatten regelmäßig Lungenentzündung und Hautprobleme. Die Mütter wurden von Kindern
mit Geburtsschäden entbunden. Geschah dies, wusste man, es war an der
Zeit weiterzuziehen und unverbrauchtes, mineralhaltiges Ackerland zu suchen.
Kinder mit Geburtsschäden sind heutzutage kaum noch zu zählen. Die Weltgesundheitsorganisation
hat vor einigen Jahren eine Studie über 33 der höchst industrialisierten Nationen
der Welt durchgeführt. Und zwar hinsichtlich mehrerer Gesundheitskategorien.
Was die Lebensdauer angeht, belegen die USA Rang 17. In 16 Nationen leben Menschen
demnach länger als in den Vereinigten Staaten. Bezüglich der Überlebensrate
von Kindern im ersten Lebensjahr stehen die USA an 23. Stelle. 22 Länder ermöglichen
ihren Neugeborenen bessere Chancen das erste Jahr zu überstehen als die USA.
Was nun Gewebserkrankungen angeht, so belegen die Vereinigten Staaten den allerletzten
Rang. Warum ist dies so? Weil die Amerikaner ein besonders hohes Defizit
an Mineralien haben. Schon vor Jahren hat das Ministerium für Ackerbau und
Viehwirtschaft Farmern den Rat gegeben ihr Schlachtvieh von vornherein gegen
Krankheiten wie Alzheimer, rheumatische Arthritis, Diabetes, Verschluß der Herzkranzgefäße
und Herzmuskelerkrankungen versichern zu lassen, um nicht in kurzer Zeit vor
dem Ruin zu stehen.
Vor etwa 50 Jahren begannen viele Farmer und Rancher zu begreifen, dass Mineralzusätze
im Viehfutter ihre Tiere vor Krankheiten bewahren können. Bis
zu dem Zeitpunkt sah man allerorts Schafe mit solchen Gedächtnisproblemen,
dass sie zu fressen vergaßen. Von Diabetes geplagte Pferde, die ins Koma
fielen und starben. Schweine mit so ausgeprägter Osteoporose, dass ihre
Hinterläufe während der Begattungsprozedur in 2 Hälften zerbrachen. Das
war an der Tagesordung. Später lernten die Rancher ihr Vieh so gut wie krankheitsfrei
aufzuziehen. Sie reicherten das Viehfutter mit Vitaminen und Mineralien an.
Kennen Sie die aktuelle Anzahl der Kinder, die
in den Vereinigten Staaten mit Geburtsschäden zur Welt kommen? Das Verhältnis
ist 1:5000. Beim Vieh ist das Verhältnis 1:500000, also 100 mal
kleiner. Der Grund ist folgender. Das Hundefutter, das
z.B. von der Hills Packing Company hergestellt wird ist mit 40 Mineralien
versetzt. Das Futter für Labortiere enthält in der Regel etwa 28 Mineralzusätze.
Nun gehen Sie doch einmal zu irgendeinem Geschäft in Ihrer Nachbarschaft und
lesen sie sich die Liste der Inhaltsstoffe auf einer Dose mit Babynahrung
durch. Sie werden nicht eine einzige Dose finden auf der mehr als 12 Mineralien
aufgelistet sind. Das ist mehr als besorgniserregend. Oder?
Wann haben Sie das letzte Mal einen kranken Hund gesehen? Um ein krankes Kind
zu sehen müssen Sie sich nur einmal während der Pause auf einem Schulhof umsehen.
Sie finden die ganze Bandbreite: Kinder die husten, keuchen, schniefen, würgen
und schreien. Schon lange vor dem Erwachsenwerden sind sie prädestiniert für
Krankheit und Degeneration.
Manche der Kinder mögen äußerlich gesund aussehen, sie tragen oft andere Probleme
in sich. Haben Konzentrationsstörungen und sind hyperaktiv oder
beides. Wenn wir daran denken unseren Kindern durch geeignete Nahrungsanreicherungen
eine gesündere Zukunft zu bieten dürfen wir auch nicht vergessen unsere werdenden
Mütter angemessen mit Mineralien zu versorgen.
Ich habe zur Zeit eine schwangere Patientin mit zefalem Infekt. Ich bat
sie mir bei ihrem nächsten Besuch das Präparat zu zeigen, das sie auf Anraten
ihres Geburtshelfers als prenatale Vorsorge nimmt. Es beinhaltet 4 Mineralien.
Und um der Lächerlichkeit die Krone aufzusetzen war auf einer Packungsseite
zu lesen: Dieses Präparat erhalten sie ausschließlich auf Rezept.
Ich machte ihr klar, dass ihr Verhalten leichtsinnig sei, und auch für ihr Baby
gefährlich werden könnte. Zum Thema Ernährung während der Schwangerschaft soll
ihr der Gynäkologe den Rat gegeben haben nur immer möglichst viel Gemüse zu
essen. Wären alle unsere medizinischen Fachkräfte so ignorant würde die Anzahl
von Kindern mit Geburtsfehlern noch mehr steigen. Ich habe es abgelehnt eine
Patientin zu behandeln, die sich dagegen sträubte ihre Nahrung mit Mineralien
anzureichern. Ich möchte nicht, und ich werde nicht verantwortlich sein für
das, was mit dieser Patientin geschieht.
Wissen Sie warum die meisten Kinder, die krank zur Welt kommen, Kinder von spät
Gebärenden sind? Oder von Müttern, die bereits mehrere Kinder zur Welt gebracht
haben. Die Erklärung ist, dass zum Zeitpunkt der letzten Geburt der Körper der
Mutter bereits ein extrem hohes Defizit an Vitaminen und Mineralien
aufwies. Sie konnte ihrem letzten Kind keine gute Startchance mehr geben.
Es hatte von Anfang an nicht die Nährstoffe, die es gebraucht hätte.
Wenn Ihnen Ihr Arzt beim nächsten Besuch sagt, dass Vitamine und Mineralien
als Nahrungsergänzung nicht so wichtig sind, fragen Sie ihn doch mal, warum
er sie dann Schwangeren verschreibt. Und geben Sie ihm den Rat Farmern und Ranchern
zu erzählen Vitamine hätten keinen Stellenwert. Warten Sie ab was diese dazu
sagen.
Empfinden Sie von Zeit zu Zeit extrem ausgeprägte Nahrungsgelüste? Haben Sie
einmal eine Schwangere erlebt, die mitten in der Nacht aufwacht und völlig verrückt
nach Gurken, Paprika, Pistazien, Eis und Leber ist? Wenn möglich noch zu einem
Shake, schaumig geschlagen? Wenn Sie das schon einmal von Ihrer Ehefrau gehört
haben, so hat in Wirklichkeit das Unterbewusstsein Ihrer Frau zu Ihnen gesprochen.
Es hat sich in diesem Fall verselbstständigt. Und aufgezeigt, dass der Körper
der Schwangeren an einem akuten Nährstoffmangel leidet. Ihre Frau wurde von
ihrem Innersten gezwungen, sich die Nährstoffe zu verschaffen, die sie zu dem
Zeitpunkt benötigte.
Wir alle besitzen systemregulierende Kräfte, eine Art Streitmacht. Die uns im
günstigsten Fall auch gut schützen kann. Sind diese Kräfte aber gestört, so
treten Fehler im System auf, die sich an uns selbst oder an unseren Babys manifestieren.
Man muß nicht unbedingt schwanger sein, um Nahrungsgelüste zu haben. Verspürt
jemand von Ihnen ein starkes Verlangen nach Schokolade, Zucker, Koffein, Alkohol.
Oder vielleicht sogar nach Erde? Wenn ja, dann leiden Sie an dem sogenannten
Pica-Syndrom. Abnorme Essgelüste, die vornehmlich bei Schwangeren, aber auch
bei psychisch Kranken auftreten. Der Fall ist der gleiche wie bei einer schwangeren
Frau. Ihr Unterbewusstsein signalisiert Ihnen "Mangel". Und drängt Sie zum Ausgleich
dieses Mangels. So wird das eine oder andere Nahrungsmittel ungebremst verschlungen.
Leider kann Ihr Unterbewusstsein nicht in Worten mit Ihnen kommunizieren. Es
sendet Signale über Gefühle aus und treibt Sie dazu Ihren Nährstoffhaushalt
auszugleichen.
Durch Alkohol, Koffein, weißen Zucker oder Schokolade werden Ihrem
Körper noch mehr Nährstoffe entzogen. Das gerade ist die heimtückische Wirkung
von Alkohol oder auch Nikotin. Sie entziehen Ihrem Körper Mineralien und treiben
Sie im gleichen Atemzug dazu noch mehr zu trinken und noch schneller zur nächsten
Zigarette zu greifen.
Wie bin ich zu dieser Erkenntnis gekommen? Ich habe eine große Zahl von Patienten,
die sowohl trinken, als auch rauchen und sich dennoch bester Gesundheit erfreuen.
Der Grund dafür ist, dass diese Patienten seit Jahrzehnten ihre Nahrung mit
Vitaminen und Mineralien anreichern um gesund zu bleiben. Das soll kein Freibrief
für Raucher und Alkoholiker sein. Ich möchte damit nur sagen, dass die Haupttodesursache
bei Rauchern und Trinkern nicht die Zigarette und nicht das Glas Bier waren,
sondern dass Nikotin und Alkohol den natürlichen Nährstoffhaushalt stören und
Raucher bzw. Trinker ohne eine angemessene Nahrungsergänzung um ein Vielfaches
krankheitsanfälliger sind als andere Personengruppen.
Wieviele von Ihnen haben Übergewicht? Wissen Sie warum Sie nicht aufhören können
Essen in sich hineinzuschlingen? Wieder ist Ihr Unterbewusstsein im Spiel. Es
nötigt Sie einen bestimmten Mineralmangel zu regulieren. Sie stopfen also alles
mögliche in sich hinein und sind doch - wenige Stunden später - gleich wieder
hungrig. Denn Ihr eigentlicher Hunger sitzt tief in Ihnen. Er lässt sich
nur über die Einnahme all der 60 Mineralien stillen, die Ihr Körper pro Tag
braucht. Aus diesem Grund haben Diäten auch keinen Erfolg.
Nehmen wir einen meiner Patienten, der vor kurzer Zeit an Krebs gestorben ist.
Linus Pauling. Er hatte fortwährend gepredigt, wie wichtig Vitamin
C sei, um sich vor Krebs zu schützen. Er ist dennoch an Krebs gestorben.
Doch mit 93! Er hat immerhin 20 Jahre länger als die meisten seiner männlichen
Zeitgenossen gelebt und sogar 35 Jahre länger als ein Arzt im Durchschnitt.
Er hatte bestimmt nicht ganz unrecht. Doch zur Vorbeugung gegen Krebs reichen
Vitamin C-Gaben allein nicht aus.
In mehreren Forschungsstudien hat eine unserer besten medizinischen Fakultäten
auf den evidenten Zusammenhang zwischen der Ergänzung unserer Nahrung mit Selen
und der Entwicklung von Kardiomyopathien hingewiesen. Wie wichtig
ist dieses Mineral für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden?
Selenmangel kann der Auslöser folgender Gesundheitsbeeinträchtigungen
sein: Verminderte Aktivität der roten Blutkörperchen, konstante Müdigkeit,
Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Muskelschwund, Wirbelsäulenverkrümmung, multiple
Sklerose, Herzklopfen, unregelmäßiger Herzschlag, Leberzirrhose, Entzündung
der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Parkinson, Alzheimer, Unfruchtbarkeit,
geringes Geburtsgewicht, hohe Kindersterblichkeitsrate, plötzlicher Kindstod,
sekundäre Anämie. Sie sehen welche Auswirkungen der Mangel allein an einem
Spurenelement haben kann.
Wußten Sie, dass es in den Vereinigten Staaten nur 24 medizinische Fakultäten
gibt, die das Fach Ernährung anbieten. Und selbst dort wird es nicht einmal
als Nebenfach gefordert. Würde man anfangen nach dem Grund der Erkrankungen
zu forschen anstatt zu versuchen die Krankheit auf irgendeine Weise zu kontrollieren,
würde man in der medizinischen Versorgung vollkommen neue Wege gehen und zu
gänzlich anderen Resultaten gelangen.
Erstmals wurde in den Staaten im vergangenen Jahr mehr Geld für Behandlungen
jenseits der traditionellen Schulmedizin ausgegeben, als für Allgemeinärzte
oder Krankenhäuser. Ein Grund dafür ist, dass Medikamente nicht wirklich
heilen. Sie bekämpfen nicht die Krankheit selbst, sondern nur deren Symptome.
Dies wird immer mehr Menschen bewusst.
In einer Septemberausgabe von Readers Digest aus dem Jahre 93 war ein Artikel
zu lesen mit dem Titel: Können Sie einem Arzt trauen? Für eine eher gemäßigte
und stets menschenfreundliche Zeitschrift ein überaus erstaunlicher Titel. In
dem Artikel wurde das Problem der - bei manchen Medizinern üblichen - Eigenüberweisung
angesprochen. So würden manche Ärzte ihre Patienten zu Spezialuntersuchungen
- oftmals vollkommen überflüssig - an bestimmte Labors überweisen, an denen
sie einen Anteil haben. Oder die ihnen zum Teil sogar selbst gehören. Machte
man derartige Aktivitäten in anderen Berufssparten publik, würde dieses Verhalten
gerichtlich geahndet. Und die Täter verbrächten ihre Zeit hinter Gittern.
Warum geschehen solche Dinge? Warum geben Ärzte ihr Wissen über die neuesten
Ergebnisse in der Ernährungsforschung nicht an ihre Patienten weiter? Sie
haben dafür den gleichen Grund wie die pharmazeutische Industrie, die sorgfältig
darauf bedacht ist ihre eigene Goldmine zu schützen. Da werden chemische Pülverchen,
die 50 cents wert sind in Fläschchen für 75$ verkauft. Geld ist der Lebenssaft
unserer westlichen Kultur. Jeder ist nur am eigenen Profit interessiert. Oft
genug auf Kosten Unschuldiger. Warum wohl startet das Fernsehen eine regelrechte
Wiederbelebung von Ärztesendungen und Shows zu medizinischen Themen? Man möchte
den verlorenen Patienten zurückholen, der in den letzten Jahren einen unkonventionellen
Weg gegangen ist, um seine Gesundheit wiederzuerlangen.
Bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch. Auch die traditionelle Schulmedizin
hat ihren Platz. Gute Intensivstationen mit der besten Ausrüstung und dem
besten Personal retten Leben. Doch sobald Sie von der Intensivstation auf eine
andere Station verlegt werden und sie auf Fachpersonal treffen, das nach dem
Grundsatz verfährt: Keine Vitamine, keine Mineralien, ausschließlich Medikamente.
Dann tun Sie gut daran Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
In einem Artikel aus der Denver Post vom 15.3.93 wird der Einsatz von Beta-Carotin,
Selen und Vitamin E in der Krebstherapie gepriesen. Wie kamen die Forscher
zu diesem Ergebnis? Sie führten ihre Versuche in der Hinong-Provinz in China
aus, die eine auffällig hohe Rate an Magenkrebspatienten hat. Über 5 Jahre lang
verabreichten sie einer kontrollierten Anzahl von ca. 29000 Menschen unterschiedliche
Dosen verschiedener Nahrungsmittelergänzungen. Die Studie belegt, dass die Bewohner
der Hinong-Provinz - nähmen sie regelmäßig Beta-Carotin, Selen und Vitamin E-
ihre Disposition zu Magenkrebs erheblich verringern würden. Dabei weiß
jeder, der schon einmal das Fach Ernährung belegt hat, dass Beta-Carotin, Selen
und Vitamin E die wichtigsten Antioxidantien sind. Und dass Krebs nur in Sauerstoffträgergewebe
wächst. Wenn man die freien Radikale im Organismus vermindert und das Gewebe
mit genug reinem Sauerstoff versorgt, hat Krebs keine Chance.
Als George Bush vor vielen Jahren während seiner Präsidentschaft erklärte er
habe Krebs ging ein Ruck durch den gesamten Kongress. Zusammen mit dem Präsidenten
erklärte man sich kampfbereit. Heute liegt die Rate der gesamten Krebserkrankungen
um 18% höher. Jede 8. Frau läuft Gefahr an Brustkrebs zu erkranken. Doch
nicht nur Krebserkrankungen verzeichnen Zuwachsraten. Auch andere Krankheiten
sind im Vormarsch. Arthritis, Diabetes, Herzerkrankungen, Alzheimer, Osteoporose,
Depressionen, Nierenerkrankungen etc.
Man muß sich in der Tat fragen, ob irgendein Verantwortlicher wirklich daran
interessiert ist diesen alarmierenden Zustand zu ändern. Es findet sich
immer wieder jemand, der ein neues Gen erforscht, das für schlechten Atem, verpatzte
Hochzeiten oder üble Witze verantwortlich zu machen ist. Aber niemand aus dem
Bereich der medikamentösen Therapie hat sich ernsthaft darum bemüht den rasanten
Zuwachs von Krankheitsfällen zu stoppen.
Hingegen hat sich jenseits der Medikamententherapie auf der Basis natürlicher
Heilmittel, d.h. mit körpereigenen Substanzen - nämlich Mineralien - vieles
getan. Ich selbst habe unzählige Patienten, die dies belegen.
Es folgen 2 weitere Artikel. Der erste ebenfalls aus der Denver Post vom 24.3.93.
Eine Studie über den positiven Einfluß von Hühnerprotein auf den Schwellungsschmerz
bei Arthritispatienten. Ergebnis der Studie war, dass man einem Arthritispatienten
die Schmerzen nehmen kann, wenn man ihm die Substanz verabreicht, an der er
Mangel leidet. Einfach umwerfend.
Im New England Journal of Medicine vom 29.3.91 wird von einer Studie berichtet,
in der ein Proband pro Tag 29 Eier verspeist hatte, sein Cholesterin-Spiegel
dennoch nicht anstieg. Was hören wir Tag für Tag? Essen Sie keine Eier, sondern
eher das schaumig geschlagene Eiweiß. Verzichten Sie auf Butter. Nehmen Sie
stattdessen Margarine. Meiden Sie Geflügelhaut. Essen Sie nur Hühnerbrust ohne
Haut.
Wie sagte Stephen Hawley von der University of California in San Francisco.
Jede einzelne Cholesterineinheit lastet wie eine Todsünde auf unserer Seele.
Sie erinnern sich sicherlich noch wann diese Cholesterinhysterie begann. Das
war in den frühen 80ern. Damals hieß es ein Cholesterinwert von 300 sei noch
akzeptabel. Ganz plötzlich wurde diese Grenze auf 200 herabgesetzt - ohne die
Neufestsetzung durch eine relevante Studie gestützt zu haben. Es existiert bis
heute keine einzige Studie, die Negativwirkungen bestimmter Cholesterinspiegel
auf unseren Organismus belegt. Dagegen gibt es genug Studien, die nachweisen,
dass die Hälfte aller Patienten, die an Herzkrankheiten gestorben sind, keine
der 3 Hauptrisikofaktoren aufwies, wie Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte
oder Nikotin.
Sie sollten wissen, dass Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte in erster
Linie auf einen Kalziummangel zurückzuführen sind. Bei vielen meiner
Patienten hat die alleinige Gabe von Kalzium Blutdruck und Cholesterinspiegel
in nur 3 Monaten auf Normalwerte zurückgeführt.
In der Medizin werden täglich neue Fakten veröffentlicht.
Doch niemand kommt zum Kern des Problems.
Die 5 ethnischen Gruppen, die ich zu Beginn vorgestellt habe kennen keine
Herzkrankheiten, keine Diabetes, keine Arthritis, keine Osteoporose, keine Alzheimererkrankung,
keine Nierenkrankheit oder Depressionen. Natürlich kennen sie auch keine
speziellen Gesundheitsforschungsprogramme oder gar eine Art Krankenversicherung.
Sie haben ein gewisses medizinisches Notfallversorgungssystem, allerdings nur
auf eine kurze Verweildauer ausgerichtet. Eine langfristige medizinische Versorgung,
wie bei uns in den Krankenhäusern benötigen sie nicht. Sie haben einfach nicht
die Krankheiten an denen wir leiden.
Wie konnte es überhaupt zu all den Nachlässigkeiten im Bereich der medizinischen
Versorgung kommen? Die Antwort kann nur die eine sein. Aus Geldgier, aus
reiner Profitsucht. Mit Ihren Steuergeldern erhalten Sie dieses marode
System. Jeder Forscher wird über Ihre Steuern unterstützt, noch bevor er
ein brauchbares Resultat auf den Tisch gelegt hat. Nun, etwas mehr als nichts
kommt meistens heraus, zum Wohl der Allgemeinheit, versteht sich. Wirklich
bahnbrechende Erfolge werden jedoch gewöhnlich von den Magnaten der Branche
unterdrückt. Dazu zwingt sie schon
ihr eigenes Profitdenken.
Berichte über einfache und zudem noch preisgünstige Methoden zur sinnvollen
Nahrungsergänzung sind schnell vergessen. Die Leute mit den wirklichen Antworten
auf medizinische Fragen bekommen kaum Forschungsunterstützung. Die pharmazeutische
Industrie scheint die stärkste Macht der Erde zu sein.
Aber Sie selbst können etwas in Gang bringen - und dabei Erfolge erzielen
- die Sie niemals für möglich hielten. Ich erwähnte bereits an anderer Stelle,
dass Sie pro Tag etwa 60 Mineralien, einige Vitamine, Aminosäuren und Fettsäuren
benötigen. Sie müssen selbst für eine angemessene Ernährung Ihres Körpers sorgen.
Denken Sie auch daran, dass die Nahrungsmittel, die Sie gewöhnlich zu sich nehmen
eine nährstoffreiche Versorgung nicht mehr garantieren, weil die Böden der kommerziell
ausgerichteten Landwirtschaftsbetriebe kaum mehr Mineralien aufweisen.
Ackerboden und Weideland geben nicht mehr die Nährstoffe ab, die wir brauchen.
Bei landwirtschaftlichen Produkten gilt nur noch der Preis, nicht mehr die Güte.
Natürlich ist jeder Landwirt froh, wenn er seinen Ertrag verdoppeln kann. Doch
was erhalten wir als Verbraucher? Mit was erzielt man smaragdgrüne Paprika.
Tomaten, so rot wie ein Sonnenuntergang. Und Getreide, so hoch wie das Auge
eines Elefanten. Mit einer Verbindung aus Stickstoff, Phosphor und Kalium.
Man nennt sie auch NPK. Das gleiche mit dem Sie im Frühling und im Herbst Ihren
Garten düngen. Es handelt sich hier also um eine Kombination von 3 Mineralien.
Doch wo bleiben die anderen 57, die Ihr Körper benötigt?
Wenn Sie ohne NPK keine gute Ernte erzielen, der Boden in Ihrem Garten oder
Ihrem Landwirtschaftsbetrieb diese Verbindung geradezu aufsaugt, wie wird es
dann um die anderen Mineralien wie Kalzium, Eisen, Zink, Vanadin, Selen,
etc. stehen? Machen Sie sich nichts vor. Sie waren schon längst aufgezehrt,
als Sie zur Welt kamen.
Die Nahrungsmittel der 4 Gruppen, die Sie aus der Schule kennen - Kohlehydrate,
Eiweiß, Fette und Zucker - haben in Wirklichkeit so gut wie keine Nährstoffe
mehr. Sie kommen allenfalls im Supermarkt oder auf Ihrem Tisch äußerlich
gut zur Geltung. Warum wohl wachsen Lebensmittelhändler ihr Obst und Gemüse?
Weil sonst ihr Personal nicht ausgelastet wäre? Natürlich nicht. Sie tun dies,
weil das ganze Zeug ohne Wachs unansehnlich und gehaltlos aussieht, was es in
der Tat auch ist. Genau so sehen Sie bei akutem Mineralienmangel aus.
Vergessen Sie eines nie. Leben auf unserem Planeten gründet auf Wasser und Mineralien.
Leiden Sie an einem Mineraliendefizit, so führt dies nicht nur zu inneren Krankheiten,
sondern zeigt sich ebenso in Ihrem Äußeren. Sie erscheinen ausgelaugt und
müde.
Ackerböden, die regelmäßig mit Wachstumsnährstoffen versorgt werden benötigen
keinerlei Pestizide. Flächen, die von Ungeziefer heimgesucht werden und
ohne Pestizide nicht auskommen sind als Anbauflächen von Nahrungsmitteln für
den menschlichen Verzehr nicht geeignet. Es sind ungesunde Böden. Und genauso
ungesund sind wir, wenn wir von Ungeziefer wie Viren und Bakterien befallen
werden.
Wir werden - wie die Ackerböden auch - aus immer nur dem einen Grund von feindlichen
Organismen heimgesucht. Wegen des Mangels an notwendigen Mineralien kann
unsere körpereigene Abwehr nicht mehr funktionieren.
Nun komme ich zu einem Experiment. Schauen Sie doch einmal in die Augen Ihres
Gegenübers. Hat Ihr Körper ausreichend Zink, könnten sich romantische Gefühle
einstellen. Nun sehen Sie sich die untere Augenpartie Ihres Gegenübers
näher an. Zeigen sich da Färbungen im Rot- Grün- oder Braunbereich? Wenn ja,
könnte Ihr Partner kurz vor einem Herzanfall stehen. Derartige Färbungen deuten
auf einen Mangel an Selen hin. Fallen Ihnen im
Gesicht stark verbreiterte Blutgefäße auf, könnte ein Kupfermangel vorliegen.
Entzündungen in den Mundwinkeln weisen auf ein Defizit an Zink und Vitamin
B2 hin. Wir können uns nicht verstecken. Unsere Haut und unsere Augen verraten
alles. Ist unsere Haut sehr uneben und trocken benötigt unser Körper Kupfer,
Selen, Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E.
Woher beziehen wir diese Mineralien? Man könnte natürlich - wie auch immer -
kleinste Gesteinteilchen aus dem Gebirge beziehen. Und mit diesem hochnährstoffreichen
Staub Weideland und Ackerböden anreichern. Dann bezahlte man 100$ für ein Steak
und eine Unsumme für 1 kg Tomaten. Man könnte auch in irgendein Fleckchen der
Erde ziehen, wo vorher noch niemand Landwirtschaft betrieben hat. Doch auch
das würde uns nur für 7 bis 10 Jahre Vorteile verschaffen.
Man könnte sich auch zu diesen - noch gesund lebenden - Kulturen am Rande der
Zivilisation gesellen, die ich zu Beginn des Vortrags erwähnt habe. Aber dann
müssten wir Sprache und Lebensstil ändern. Und das würde sicher den wenigsten
zusagen.
Eine weitere Möglichkeit ist die mineralische Anreicherung unserer täglichen
Nahrung. Im Handel werden Mineralien in verschiedenster Form angeboten.
Davon sind 90% wertlos. All diese Produkte, die vornehmlich in Lebensmittelgeschäften
erhältlich sind, könnten Ihnen allenfalls von Nutzen sein, wenn Sie die Mineralien
zu Puder zermahlen auf dem Beet in Ihrem Garten verteilten. Dann könnten
Ihre Tomaten sie in eine organische Form verwandeln. Und in dieser Form
könnten sie von Ihrem Körper absorbiert werden.
Die meisten Mineralien werden in rein metallischer Form verkauft. Ich
gebe Ihnen hierzu ein Beispiel. Wenn ich meine Patienten frage ob sie Mineralien
einnehmen, sagt fast jede der älteren Damen: "Natürlich, ich nehme Kalzium.
Damit schütze ich mich vor Osteoporose". Ich darauf: "Ja, das ist gut". Und
ich frage: "Was für eine Art Kalzium nehmen Sie?" Gewöhnlich bekomme ich dann
keine Antwort. "Aber es ist wirklich Kalzium", beharren sie. "Was ist an einer
bestimmten Sorte so wichtig?" Aber genau hier liegt der große Unterschied. Wie
oft erkenne ich auf Röntgenbildern starke Mineraldefizite in den einzelnen Wirbelsäulensegmenten.
Und das bei weiblichen Patienten, die mir glaubhaft versichern, seit Jahren
Kalzium-Präparate zu nehmen.
3 unterschiedliche Arten mineralischer Nahrungsmittelergänzungen können Sie
zu sich nehmen. Wobei leider diejenige am beliebtesten ist, die vom Körper am
wenigsten absorbiert wird. Mineralien in metallischer Form.
Sie können in jedem Lebensmittelgeschäft Kalzium kaufen. Auf dem Etikett der
Flasche steht: Kalzium/Magnesium. Gefüllt ist die Flasche mit großen rauhen
Pillen. Sie benötigen Unmengen an Wasser, um sie runterzuspülen. Beim Überlesen
der Inhaltsstoffe erfahren Sie: Kalzium 1000mg, enthalten in Kalziumkarbonat.
Kalzium ist hier folglich mit einem Karbonatmolekül verbunden. Beide Teile bilden
das metallische Präparat, das Sie einnehmen. Der Kalziumanteil in diesem
Präparat liegt gewichtsmäßig tatsächlich nur bei 48%. Dies bedeutet,
dass Ihre 1000mg Kalziumtablette in Wirklichkeit nur 480mg Kalzium enthält.
Der Karbonatanteil liegt gewichtsmäßig bei 52%. Die 480mg Kalzium erhalten Sie
in metallischer Form. Zwar zu 100% von Pflanzen absorbierbar,
jedoch von einem Erwachsenen nur zu 3-5%.
Stimmt diese Rechnung, dann nimmt Ihr Körper über jede 1000mg Kalzium-Tablette
allein 24mg auf. Sollte er wirklich 1000mg absorbieren, müssten Sie dafür
mehr als 40 Tabletten einnehmen. Das war Ihnen bisher sicherlich nicht bekannt.
Oder? Ein Verkäufer wird Ihnen das bestimmt nicht sagen. Und diese Informationen
finden sich auch nicht auf dem Flaschenetikett.
Nach geltendem Arzneimittelrecht müssen nur die Inhaltsstoffe angegeben werden,
nicht deren Absorbierbarkeit. Sie können sich sicher vorstellen, was für
ein Aufschrei durch die gesamte Lebensmittelbranche ginge, müsste jede Packung
im Regal ab sofort darüber informieren, wie hoch der Anteil des Packungsinhaltes
ist, den der menschliche Körper wirklich aufnimmt. Sie täten gut daran, den
Inhalt fortzuwerfen und stattdessen die Verpackung zu verzehren.
Glauben Sie ja nicht, Lebensmittelhersteller wüssten das nicht. Sie stellen
ihre Produkte, ob Nahrungsmittel oder Tabletten doch nicht aus Menschenfreundlichkeit
her. Um Sie mit dem Notwendigen zu versorgen. Jeder von Ihnen ist in erster
Linie an seinem eigenen Portemonnai interessiert. Sie möchten eine schnelle
Mark machen. Dollar, Rubel oder Yen. Und sie setzen Alles daran Sie als Verbraucher
mit ihren wunderschönen Modells und den leuchtenden Farben auf den Verpackungen
davon zu überzeugen, dass genau ihr Produkt das Allerbeste für Sie ist.
Selbst Produkte aus den sogenannten Gesundheitsläden - wie Drogerien oder Reformhäuser
- sind in der Regel schlecht absorbierbar. Nun werden Sie verstehen,
wie es dazu kommen kann, dass ich einer bestürzten Osteoporose-Patientin, die
beteuert seit Jahren Kalzium zu nehmen ihr Defizit an Mineralien in den Knochen
mittels Röntgenaufnahme beweisen muß.
Wenn ich meine Patientinnen dann bitte mir bei einem ihrer nächsten Besuche
das Kalziumpräparat zu zeigen, handelt es sich in 9 von 10 Fällen um ein
Präparat in metallischer Form. Ich erkläre Ihnen dann, was es sich mit ihrem
Präparat auf sich hat. Verständlicherweise sind meine Patientinnen dann niedergeschlagen.
Sie können nicht verstehen, warum man sie vorher darüber niemals informiert
hat.
Lassen Sie uns die biologischen Vorgänge noch einmal vergegenwärtigen. Es ist
von der Natur so angelegt, dass Pflanzen metallische Mineralien aus dem Boden
aufnehmen und mit Kohlenstoff eine Verbindung eingehen, den sie über die
Aufnahme von Kohlendioxid aus der Luft erhalten. Die Pflanzen verwandeln
dann die metallische Form des Minerals in ein organisches Molekül auf Kohlenstoffbasis,
welches zu 98% absorbierbar ist. Was für ein gewaltiger Sprung von maximal
5% Absorbierbarkeit eines metallischen Minerals durch den Menschen zu 98% bei
den Pflanzen.
Doch das sind die von Natur aus gegebenen Vorgänge. Und bevor es uns nicht gelingt
diese zu beeinflussen kann es weiterhin geschehen, dass Sie Massen hübsch verpackter
Mineralien zu sich nehmen und dennoch an einer dieser furchtbaren Krankheiten
sterben, die schlicht und einfach durch ein Defizit an Mineralien hervorgerufen
werden.
Aber es gibt für Sie einen besseren Weg zur Nährstoffbeschaffung als den, den
die Pflanzen gehen. Es handelt sich hier um eine - vor einigen Jahrzehnten -
entwickelte Methode, die man "Siliation", Ummantelung nennt. Ein "siliated mineral"
ist ein metallisches Mineral mit einer Protein- oder Zuckerumhüllung.
Das Mineral bekommt ein neues Äußeres. Vergleichen Sie es mit dem bekannten
Wolf im Schafspelz. Mit dieser Methode wird ihr eigener Körper überlistet. Das
Kalzium-Molekül ist - wie Sie wissen - nur zu maximal 5% absorbierbar. Doch,
ummantelt mit Protein, wird Ihrem Verdauungstrakt Eiweiß signalisiert. Das,
an sich metallische Kalzium wird so über die Dünndarmwände bis zu 50% absorbiert.
Über den Blutkreislauf gerät es an die erste Körperzelle, die das ummantelte
Molekül auf der Suche nach Protein über die innere Zellwand in die Zelle aufnimmt.
So hat sich das Kalziummolekül in der Zellstruktur etabliert, noch bevor die
Proteinumhüllung sich auflöst.
Der Plan ist nahezu perfekt: Kalziumabsorption mittels Überlistung des körpereigenen
Systems. Anstatt über 40 Tabletten die gesamten 1000mg Kalzium zu bekommen müsste
man nur noch 5 einnehmen. Wobei ich von Anfang an weiß, dass viele von
Ihnen mit 1000mg nicht auskommen werden, um ihren Mineralhaushalt zu restabilisieren.
Sie werden 2000 bis 3000mg Kalzium benötigen. Selbst in Anlehnung an die eben
beschriebene Methode bedeutete dies die Einnahme von einer Menge Tabletten an
Tag.
Der allerbeste Weg ist folgender: Sie führen Ihrem Körper Mineralien in colloider
- also in gallertartiger - Form zu, und zwar in einer Lösung. Colloide
Mineralien können nur in Flüssigkeit aufgenommen werden. Sie sind so klein,
dass man 7000 von ihnen brauchte, um in etwa die Größe eines roten Blutkörperchens
zu erreichen. Und dabei benötigt man schon ein Mikroskop mit einer 400-fachen
Vergrößerung, um ein rotes Blutkörperchen zu erkennen.
Um Ihnen die Winzigkeit eines colloiden Minerals zu verdeutlichen bitte ich
Sie sich vorzustellen: Ihre 1000mg-Tablette hätte die Größe unseres Planeten.
Dann wäre ein rotes Blutkörperchen ungefähr so groß wie Ihr Haus, ein colloides
Mineral selbst bei diesen Größenverhältnissen kaum mehr auszumachen.
Es handelt sich hier wirklich um allerkleinste Moleküle. Die Pflanzen
in Ihrem Garten verkleinern die Mineralien millionenfach, die sie in
metallischer Form dem Boden entnehmen und wandeln sie in eine organische- von
uns absorbierbare - Form um. Eine Pflanze funktioniert wie eine Chemiefabrik.
Sie wandelt anorganische Metalle in organische Nährstoffe um.
Doch was nehmen wir denn überhaupt noch zu uns? Über Obst und Gemüse. Wenn es
auf Böden gedeiht, die kaum mehr Mineralien aufweisen. Die Lage scheint aussichtslos.
Natürlich können wir unser Obst und Gemüse aus gesundheitsbewussten Naturkostläden
beziehen. Aber die dort verkauften Produkte garantieren in der Regel nur die
Unbeeinträchtigung durch Herbizide und Pestizide. Nicht aber die Herkunft von
mineralisch angereicherten Böden. (Vorhin hat er aber gesagt, dass man die Gifte
nur weglassen kann, wenn der Boden gesund ist: Anmerkung des Abtippers)
Was also können wir tun? Woher beziehen wir die für uns so wichtigen Nährstoffe?
Meine Mitarbeiter und ich haben eine - in ihrer Form einzigartige - Quelle an
Mineralien entdeckt. Es handelt sich hier um Schieferschichten, die von Pilzen
zersetzt sind. Sie sind über Jahrtausende aus prähistorischen Pflanzen, zusammen
mit Felsgesteins-, Schlamm- und Sandablagerungen entstanden. Dieser pilzige
Schiefer enthält 77 Mineralien. Darunter auch die 60 Nährstoffe, die unser
Körper benötigt, um gesund zu bleiben.
Ein besonders positiver Aspekt an dem Material ist, dass sich die Mineralbestandeile
sehr leicht in colloide Form umwandeln lassen. Man zermahlt den Schiefer
zu Pulver und löst dieses in Mineralwasser auf. Bis mindestens 38g colloider
Mineralien an je einen Viertel Liter Wasser abgegeben worden sind. Eine beachtenswerte
Menge in einer Lösung von einem Viertel Liter.
Starten Sie einmal folgendes Experiment. Nehmen Sie einen Liter Mineralwasser
und kochen Sie es, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. An festen Bestandteilen
werden Sie weniger als ein Häufchen von Nadelkopfgröße vorfinden. Warum
nennt man dieses Wasser dann überhaupt noch Mineralwasser?
Machen Sie sich eines immer wieder klar. Sie allein sind verantwortlich für
Ihre Ernährung. Sie allein sind verantwortlich für Ihren Gesundheitszustand,
der schlicht und einfach das Resultat einer ausreichenden oder unzureichenden
Ernährung ist. Sie allein sind der Garant für Ihre Gesundheit.
Machen Sie jetzt den Schritt in die richtige Richtung. Führen Sie Ihrem Körper
zu, was er braucht, um gesund zu bleiben. Geben Sie ihm, was naturgemäß für
ihn bestimmt ist - Lebenserhaltende Mineralien. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit,
Dr. Jackson Stockwell.
(Abgeschrieben von der Cassette. 13./14.4.2001 Dr. Matthias Weisser)
zu Teil 2: wo bekomme ich Vitamine/Mineralien
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