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Matthias Weisser's Info-Letter 67 - 10.10.19

Abmahn-Unwesen und die Folgen

Internetseiten wie meine die kritisch berichten sind unbequem, werden bekämpft von PSI-RAM.
Wer auf Information durch Bilder setzt wie meine Seite ist in Gefahr durch Abmahnanwälte bestraft zu werden.

Es wurden von einem Anwalt in Österreich 524.24€ gefordert weil in kristalle.htm
ein Bild eines Rohdiamanten gezeigt wurde das bei Wikipedia zu finden war
und mindestens 7 Jahre nicht beanstandet wurde. Bei Erstellung der Seite war keine Lizenz
für das gemeinfreie Bild zu finden die ich angeben hätte können. Einen Hinweis auf nötige
Anbringung einer bestimmten Lizenzangabe bekam ich nie. Insofern bin ich mir keines
Verschuldens in dieser Sache bewusst.

Das Bild wurde mit Amateur-Kamera im Senkenberg-Museum in Frankfurt aufgenommen,
möglicherweise ohne Erlaubnis es kommerziell vermarkten zu dürfen.

Dies hinderte den Anwalt nicht im Auftrag seiner Mandantin die Forderung zu stellen
so als ob diese Berufsfotografin sei was sie nicht ist. Ein Gericht wies die Forderung
von 180€ für angeblich geschädigte Rechte zurück.

Für mich blieb ein Schaden an Anwalts- und Gerichtskosten in Höhe von mehr als 900€
was mein Anwalt als ungerecht empfand und empfahl in die nächste Instanz zu gehen
was auch geschah wobei ich auf Gerechtigkeit hoffte, vergebens. Am Ende bezahlte
ich - obwohl im Recht - mehr als 1800€, darunter Geld für gegnerischen Anwalt.
Ist das Gerechtigkeit? Wie soll ich die Seite die anderen nützt so fortführen können?
Es geht eigentlich nicht denn es wird nicht genügend verdient um solche Attacken per
Anwalt abwehren zu können. Die Seite ist ein Negativgeschäft seit Jahren und trotzdem
betreibe ich sie weiter - für Sie ! Denken Sie darüber nach welches Geschenk das ist
und welche Risiken ich eingehe seit 26 Jahren - für Sie und nicht für mich !

Halten wir fest:

Die Autorin des Bilds, das gemeinfrei im Online-Lexikon Wikipedia zu finden war,
fotografiert von einer Hobby-Fotografin mit Hobby-Ausrüstung
- möglicherweise ohne Fotografier- und Vermarktungserlaubnis, weil für Wikipedia -
forderte laut Anwalt - obwohl keine Berufsfotografin 180€ für geschädigte Rechte
was so nicht zulässig ist wie vor Gericht festgestellt wurde.

Der Anwalt war Ex-Wikimedia-Mann, zugelassen als Anwalt in Österreich
mit Interessenskonflikt für eine Wikipedia-Mitarbeiterin tätig zu werden.
Er hätte wissen müssen dass die Mitarbeiterin kein Profi war für den er Gebühr
oder Entschädigung fordern kann. Er wusste dass auf meiner Seite im Impressum
stand dass keine Kostennote ohne vorherigen Kontakt verschickt werden soll.

Er hielt sich nicht daran und forderte als Anwalt der wissen muss was er tut 524.24€
Anwaltsgebühr und 180€ für seine angebliche Mandantin zu der von meinem Anwalt
keine Adresse zur Klärung zu erfahren war.

Es hieß dass pro Tag weiterem Verbleib des gemeinfreien Bilds auf meiner Seite ggf.
Vertragsstrafe zu bezahlen sei, deren Höhe nach billigem Ermessen bestimmt wird.

Mit Prozess von Österreich aus gegen mich wurde gedroht, den ich abwenden musste.
Es war nötig einen Anwalt zu finden der mich vertrat in diesem Fall. Es war nicht leicht.
Die meisten Anwälte die ich um Hilfe bat lehnten ab. Herr Kompa half der die
Methoden des Anwalts aus Österreich kannte.

Kosten entstanden für Anwalt und Gericht. Ich bekam Recht. Nur was nützte mir das,
ich musste den Betrag bezahlen. In der 2. Instanz konnte sich das Gericht nicht
entschließen die Wikipedia-Mitarbeiterin die den Schaden verursacht hatte für
den Schaden geradestehen zu lassen. So blieb der Schaden von mir als dem zu Unrecht
Geschädigten zu begleichen was mit Recht nichts zu tun hat - es ist Unrecht !

Wie kann es sein dass so gemein gegen mich vorgegangen wird mit unsauberer Methode?
Was sagt die Anwaltskammer in Österreich dazu dass einer ihrer Anwälte so arbeitet.
Ist das so korrekt? Darf dieser Anwalt weiter Anwalt in Österreich sein?

Wie vertragen sich Schäden in dieser Größenordnung mit dem Konzept einer
Gratis-Seite wie www.gesundohnepillen.de die viele Bilder nutzt?
Was passiert wenn viele der Bilder nicht mehr möglich sind?

Die Seite ist ein Defizitgeschäft. Ein weiterer Betrieb wird in Frage gestellt.

Sollte man nicht über Probleme reden, bevor man Forderungen per Post verschickt,
so wie im Impressum meiner Seite angeboten? Warum droht man ein Verfahren einzuleiten?

Der Anwalt war laut Internet ein österreichischer Wikipedia-Funktionär und seit 2008
als Präsident der Wikimedia Österreich für jährlich mehr als 300000€ Spendengelder verantwortlich.
Der Verein zählt 117 Mitglieder. 2013 wurde Mag. Kulac von der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer
zugelassen. In Graz sei er als Anwalt u.a. für Urheberrecht tätig.

Der Wikipedia-Funktionär und Wikimedia-Präsident mahnt als Rechtsbeistand von Wikipedia-Autoren
Verwender von gemeinfreien Wikipedia-Bildern ab.

Es ist die Rede von einigen Hundert Abmahnungen und Anwälten die sich darauf spezialisiert haben.
Es wird empfohlen zur Sicherheit lieber kein Wikipedia-Bildmaterial zu verwenden.

Ob das der Sinn eines öffentlichen angeblich freien Lexikons sein kann für das Mio gespendet werden
und das als gemeinnützig anerkannt ist?

Wer den von ihm geforderten Betrag nicht zahlt und die Erklärung nicht unterschreibt riskiert einen Prozeß.
Daran verdienen die abmahnenden Anwälte dann.
Als Laie sei man auf einen Anwalt angewiesen der sich mit der Thematik häufiger auseinandersetzt.
Unüberlegt und eingeschüchtert etwas spontan unterschreiben sollte man nicht.

Es gab Urteile wo Abmahnung und Schadenersatzforderung als nicht zulässig verworfen wurden.
Und es gab auch eine Entscheidung des OLG-Köln wo der wirtschaftliche Wert eines gemeinfreien
Bilds auf Null € festgesetzt wurde. Es geht um Namensnennung. Darüber kann man reden.

Ob es der Sinn sein kann - ohne Kontaktaufnahme - wie im Impressum meiner Seite erwünscht
Forderungen zu erheben mag sich der wertschätzende Leser meiner Seite fragen.

Wird mit Forderungen statt klärendem Dialog in diesem Fall nicht über das Ziel des
Urheberrechtsschutzes hinausgeschossen?

Der Internet-Artikel "Ausgesprochen peinlich - Abmahnfalle Wikipedia: Interview mit Simplicius"
meint daß der Verein Wikimedia auf das Spendensammeln spezialisiert scheint.
Es scheint daß Abmahnfallen innerhalb des Vereins oder der Adminschaft protegiert werden.
Der Artikel hält Autoren die sich in einer freien Enzyklopädie engagieren um mit Abmahnungen
Sondereinnahmen zu erzielen für Trittbrettfahrer.

Fakt ist daß - obwohl meine Seiten von Bildinformation leben - ich so gezwungen werde
viele Bilder abzuschalten um sicherzugehen daß keine weiteren Forderungen erhoben werden.
Die Seite wird so stark beeinträchtigt. Es wirkt wie eine Zensur.

Es tut mir leid daß es nötig ist dies zu tun. Im Gegensatz zum "kostenlosen" Wikipedia das
jedes Jahr Mio € an Spendengeldern aggressiv per Einblendung fordert ist meine Seite
kostenfrei und werbefrei. Es gibt keine Cookies oder Rückmeldungen an Facebook, Google.

Da ich nicht auf Spenden, laufende Einnahmen oder eine Rechtsabteilung zurückgreifen kann
um Streitigkeiten und Umarbeitungen an der Seite abdecken zu können besteht Gefahr
die Arbeit einstellen zu müssen. Wem nützt das?

Von anderen als wertvoll angesehene Seiten wie meine
- brauchen eine Lobby,
- brauchen gute Sichtbarkeit im Netz,
- brauchen Schutz vor Angriffen auf ihre Existenz.

Nochmal zum Mitdenken:
Um die unberechtigte Forderung abzuwehren entstanden Kosten für Anwalt, Gericht von mehr als 1800€.
Im ersten Verfahren bekam ich Recht, nur sollte ich um 1000€ bezahlen. Ein Happy End gab es nicht.
Daher sah ich mich gezwungen Inhalte einzuschränken. Mit der Bitte um Verständnis. Anders geht es nicht.
Ohne Lobby oder Unterstützung kann ich mich nicht wirksam gegen Unrecht wehren.


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Herzliche Grüße und viel Erfolg mit meiner Seite
wünscht Dr. Matthias Weisser

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Die Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Ich übernehme keine Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Präventologen.

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